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10 Einsteiger-Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

Tagesdosis Marketing #20

10 Einsteiger-Tipps zur Suchmaschinenoptimierung

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Servus! Diese Woche dreht sich alles um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Und zwar aus gutem Grund! Diesen Oktober ist mir etwas absolut Unangenehmes passiert. Im Magazin gibt es ja die Kategorie "Nackte Zahlen" für aktuelle Studien. Ein gewaltiger Fehler! Denn bei Tante Google rankt jetzt die nackte Carola an erster Stelle. Puh! Also Hirn einschalten und rein ins Thema Suchmaschinenoptimierung.

Suchmaschinenoptimierung, oder kurz SEO, ist ein gewaltiges Feld, zudem wir locker einen ganzen YouTube Kanal füllen können. Aus diesem Grund gebe ich dir heute einen allgemeinen Einblick in die 10 wichtigsten Maßnahmen. Morgen graben wir uns dann in einem Screencast in den kostenfreien freien SEO Diver von Abakus. Zum Wochenende gibts dann Tipps rund um das Thema Keyword-Recherche und Keyword-Nutzung.

#1: Grundstruktur

Gutes SEO beginnt bei der Grundstruktur deiner Website. Eine klare Hierarchie hilft den Crawlern eine Seite besser zu verstehen und zu indizieren. Beachte dabei folgende Fragen: Ist jede Unterseite in 3 Klicks erreichbar? Werden die wichtigsten Seiten von der Startseite aus verlinkt? Besteht die Navigation aus Textlinks? Ist der Pfad logisch aufgebaut und wird in der URL das Hauptkeyword der Unterseite aufgeführt?

#2: Mobile Darstellung

Unverzichtbar ist auch eine brauchbare mobile Darstellung. Wir sprechen hier vom Prinzip "Mobile First", sprich, dass die für mobile Endgeräte optimierte Version zuerst entsteht und sukzessive Erweiterungen stattfinden. Neben der Google Search Console bietet Google das kostenfreie Prüftool Mobile Friendly, das wichtige Hinweise auf die Optimierungspotenziale bietet.

#3: Ladezeit

Ein logischer Aspekt gerade für mobile Seiten ist des Weiteren die Ladezeit. Seiten, die langsam laden, führen zu hohen Absprungraten. Zudem bestimmt die Ladegeschwindigkeit, wie häufig deine Website gecrawlt und deine Inhalte vom Google-Index aktualisiert werden. Mit Pagespeed Insights erhältst du einen Eindruck, wie Google die Leistung deiner Website beurteilt.

#4: Inhalt und Überschriften

Nun zum Inhalt deiner Website. Du hast es sicherlich schon hunderte mal gehört: Suchmaschinen wollen Websites, die relevant sind und Mehrwert bieten. Suchmaschinen bewerten dies, indem sie ein Auge darauf werfen wie viele Besucher wie lange auf deiner Website sind und ob dort mehrere Seiten besucht wurden.
Führe dir auch vor Augen, dass Google ist eine textbasierende Suchmaschine ist. Sie sieht sich also auch die Texte selbst auf deiner Website an. Absolut wichtig ist dabei die Überschriftsenstruktur. Pro Unterseite solltest eine einzige H1 Überschrift existieren. Diese sollte das Hauptkeyword der Seite beinhalten. Zur weiteren Strukturierung kannst du H2 und H3 Überschriften verwenden. Hier sollten verwandte Schlüsselbegriffe verwendet werden.

Google liebt aktuelle Inhalte. Indem du deinen Inhalt laufend optimierst, suggerierst du Google, dass deine Artikel immer auf dem neusten Stand gehalten werden. Platziere relativ prominent andere interessante Inhalte und schaffe somit einen Anreiz, einen zweiten Klick zu machen. Du kannst auch den Einsatz von verwandten Schlüsselbegriffen in den Überschriften optimieren.

#5: Bilder

Zu einem pfiffigen Text gehören natürlich auch Bilder. Achte dabei darauf, dass die Dateigrößen angemessen sind. Wie du oben bei der Ladezeit bereits gesehen hast, sind zu große Bilder oft der häufigste Grund, dass eine Seite schlecht bewertet wird. Achte beim Hochladen deiner Bilder zudem darauf, dass du diese clever benamst. Im Idealfall beschreibt der Titel bereits das Bild recht gut und beinhaltet das Hauptkeyword der Seite. Beim Verwenden des Bildest, solltest du des Weiteren unbedingt darauf achten, dass Alt-Tags verwendet werden. Dadurch können Screenreader sehbehinderten Menschen den Inhalt der Bilder vorlesen.

#6: Metadaten

Next Step: die Metadaten. Diese beginnen im Grunde mit dem Titel jeder einzelnen Unterseite. Der Titel sollte ca. 55 Zeichen lang sein und den Nutzer zum Klicken anregen. Gefolgt wird der Titel von der Meta-Description. Sie wird in der Regel zweizeilig in den Suchergebnissen angezeigt. Die optimale Länge umfasst 156-160 Zeichen. SEO-Experten empfehlen zudem die Beschreibung mit einer Handlungs-Aufforderung abzuschließen. Wenn du dein Hauptkeyword in der Meta-Description nutzt, wird dieses in den Google Suchergebnissen fett dargestellt. Wer es verspielt mag, kann zudem Emoticons in der Beschreibung verwenden.

Neben Titel und Meta-Description gibt es noch unzählige weitere Meta-Elemente. So kannst du die Anzeige in Twitter genauso beeinflussen, wie die Darstellung in Google durch Schema Markup. Schema-Auszeichnungen helfen bei der Strukturierung von Websites und informieren die Suchmaschinen über den Inhalt. So kannst du zum Beispiel Produktinformationen wie Preis und Nutzerbewertungen hinterlegen, die dann in den Suchergebnissen ebenfalls angezeigt werden. Wenn du dazu mehr erfahren möchtest findest du im Magazin einen Artikel zum Thema.

#7: Keywords

Nun zu den Keywords: sie bilden die Basis einer jeden Website. Ein gutes Keyword fasst den gesamten Seiteninhalt zusammen. Achte dabei auf folgende Fragen: Welche Keywords passen zu deinem Angebot? Welche nutzt der Mitbewerb noch nicht? Welche haben großes Suchvolumen? Für welche Keywords ist eine Top10 Positionierung in den Suchergebnissen zu erreichen? Beachte dabei auch folgende Grundregel: Jede Unterseite darf prinzipiell unendlich viele Keywords nutzen, aber ein spezifisches Keyword darf nur einer einzigen URL zugeordnet werden. In den kommenden beiden Tagen werde ich auf dieses Thema ein besonderes Auge werfen.

#8: Interne Verlinkung

Wenn du zum Beispiel deinen aktuellen Blogbeitrag tip top veröffentlicht und mit den nötigen Metadaten versehen hast, solltest du dich als nächstes um die interne Verlinkung kümmern. Die interne Verlinkung informiert Google, welches Keyword zu welchem Inhalt passt. Grundsätzlich gilt: Je häufiger ein Inhalt intern verlinkt ist, desto stärker steigt er in der Priorität der Suchmaschinen.

#9: 404 Seiten

Schließend ist noch die 404 Seite zu erwähnen. Deine Nutzer gelangen zu deiner 404 Seite, wenn ein Link falsch gesetzt wurde oder Inhalt schlicht nicht mehr vorhanden ist. Überprüfe daher regelmäßig, ob alle deine Links funktionieren und richte gegebenen Falls entsprechende Weiterleitungen ein. Eine gute 404 Seite bietet die Möglichkeit zur weiteren Navigation und rettet den einen oder anderen Nutzer davor abzuspringen.

#10: Linkbuilding

Abschließend möchte ich mit dir noch einen Blick auf das Thema Linkbuilding werfen. Wer letzte Woche das Video zur Preisgestaltung in Blogs gesehen hat, ist schon auf die Domain Authority gestoßen. Diese besagt wie wichtig eine Website insgesamt für Suchmaschinen ist und berechnet sich aus den externen Backlinks, der Qualität und Relevanz. Es soll ja Unternehmer geben, die sich den ersten selbst verdienten Euro einrahmen. Für Websites ist der erste qualitative Backlink ungleich wichtiger! Unter qualitativen Backlinks versteht man Seiten, die selbst eine hohe Domain Authority ab 80 Punkten besitzen. Dadurch wird deine eigene Seite relevanter, deine Beiträge werden finanziell betrachtet wertvoller, die Platzierung in den Suchergebnissen verbessert sich und du bekommst mehr Traffic. Im morgigen Screencast zeige ich dir, wie du interessante Seiten ausfindig machen kannst.

Falls du rund ums Thema SEO Fragen hast, poste sie bitte einfach in die Kommentare. Ich gehe wieder gerne darauf ein. Stay tuned! Und nicht vergessen: YouTube Kanal abonnieren!

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