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Preisgestaltung für sponsored Links

Tagesdosis Marketing #19

Preisgestaltung für sponsored Links

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Servus! Im Rahmen der Themenwoche „Pricing in sozialen Medien“ werfe ich heute einen Blick auf die Preisgestaltung von gesponserten Links und Werbeanzeigen in Blogs.

Alternativ zu Marktplätzen für Onlinewerbung können Unternehmen Blog-Autoren und interessante Webseiten auch direkt um eine Werbeschaltung bitten. Der Vorteil ist, dass du die Budgethoheit behältst und die genaue Platzierung vereinbaren kannst.

Beachte bei der Planung folgende Punkte:

  • Insgesamt sollte eine einzelne Seite aller höchstens 3 bis 4 Werbeanzeigen oder gesponserte Links präsentieren.
  • Eine Kombination aus Bild und Text performt am besten.
  • Anzeigen „Above the Fold“ – also im sichtbaren Bereich, bevor gescrollt werden muss – ernten 80% der Aufmerksamkeit.
  • Redaktionelle Texte innerhalb eines relevanten Blogbeitrags finden bei den Lesern höheren Zuspruch als werbliche Banner.
  • Der gewählte Blogartikel oder Webseiten-Inhalt muss thematisch zu deiner Anzeige passen.

Die Königsdisziplin unter den gesponserten Links bilden die Advertorials: Anzeigen, die im redaktionellen Umfeld einer Website platziert werden. Auf diese Weise kann trotz der verbreiteten Bannerblindheit die Aufmerksamkeit vieler Internetnutzer gewonnen werden. Zudem profitiert man als Werbetreibender nicht nur von der Reichweite des Werbepartners, sondern auch von dessen Glaubwürdigkeit.

Mein Tipp: Achte darauf, dass einem gesponserten Link immer ein ganzer Absatz gewidmet wird. Nur so kann er sich inhaltlich sinnvoll in einen Blog-Artikel einfügen und den Lesern einen Mehrwert bieten.

Verrechnet wird normalerweise monatlich. Wer ein halbes Jahr bucht, kann oftmals einen kostenfreien Monat als Rabatt verhandeln.

Es gibt unzählige Preismodelle. Als Richtwert empfehle ich dir den Preis nach den täglichen, einzelnen Besuchern zu bestimmen. Ein Zehntel der Anzahl ergibt den Monatspreis. Sprich, bei 2000 Besuchern pro Tag würde eine Werbeschaltung ca. 200 Euro pro Monat kosten.

Für dich als Hintergrundinfo für gesponsorte Links:
Google pocht auf den Grundsatz, dass bezahlte Links gekennzeichnet werden müssen. Bis lang wurden werbliche Links mit dem Attribut nofollow versehen: eine Anweisung des Webseiten-Betreibers, dass er für den Link keine Verantwortung übernehmen will.
Seit September 2019 empfiehlt Google gesponserte Links mit dem Attribut rel=“sponsored“ zu kennzeichnen. Im Rahmen der Umstellung werden die Link-Attribute zu Hinweisen: der Googlebot wird diesen Links nun auch folgen und die Zielseiten indexieren.

Mein Tipp: Bitte beachte, dass Beiträge und Links, die gesponsert werden, als Werbung gekennzeichnet werden müssen. Neben dem rechtlichen Aspekt hilft die Kennzeichnung auch dabei, Blogleser nicht zu verwirren. Du findest dazu in meinem Blogeinen ausführlichen Artikel.

Abschließend noch ein Tipp zur Identifizierung professioneller Blogger:

  • Professionelle Blogs haben eine Impressumspflicht. Hier findest du auch die Kontaktdaten des Betreibers.
  • Kommerzielle Blogs, die Werbung schalten – sprich eine Gewinnerzielungsabsicht haben – müssen als Gewerbe angemeldet sein. Im Impressum muss die UID angegeben sein.
  • Frage nach dem Media Kit. Dieses gibt Auskunft über alle wichtigen Kennzahlen, die Verrechnungsmodalitäten und die inhaltliche Ausrichtung des Blogs.

So, das war’s für diese Woche. Zum Wochenende erscheint dann wieder ein ausführlicherBlogbeitrag. Nächste Woche erwartet dich die Themenwoche Suchmaschinenoptimierung mit einem Screencast über das kostenfreie SEO-Tool von ABAKUS. Danke in diesem Zusammenhang an Anna Pianka, die mich hier als Expertin unterstützen wird! Ich freue mich wie immer über dein Feedback. Und nicht vergessen: YouTube Kanal abonnieren!

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