fbpxPreisgestaltung in Blogs | Tagesdosis Marketing #18
Direkt zum Inhalt

Preisgestaltung in Blogs

Tagesdosis Marketing #18

Preisgestaltung in Blogs

Dieses YouTube-Video wurde im erweiterten Datenschutzmodus eingebunden: Cookie-Richtlinie

Servus! Heute werfe ich einen Blick in die Preisgestaltung von Blogs. Sprich, wieviel kann für einen Blogbeitrag verrechnet werden.

Prinzipiell spricht nichts dagegen, einen Artikel pro Wort zu bezahlen. Solch ein Autoren-Honorar ist angemessen, wenn ein Auftrags-Artikel direkt auf der Firmenseite veröffentlicht wird. Sämtliche Zusatzleistungen wie Bilder oder SEO Optimierung sind in diesem Fall jedoch Zusatzleistungen, die extra verrechnet werden. Auch ist der Auftraggeber für das Seeding, sprich das Teilen des Beitrags in Social Media, auf Newsplattformen oder in einem Newsletter selbst verantwortlich.

Einstiegspreise beginnen bei 5 Cent. Halte dir dabei vor Augen, dass dies ungefähr einem Stundenhonorar von 25 bis 30 Euro entspricht. Du darfst daher nicht erwarten, dass viel Recherche-Arbeit geleistet wird. Alle notwendigen Hintergrundinformationen sollten daher im Vorfeld bereitgestellt werden.

Wer auf Klasse statt Masse setzt, kann mit Pro-Wort-Honoraren ab 10 Cent kalkulieren. In einem Briefing wird vorab die Tonalität des Textes (neutral, dynamisch oder emotional), das Wording, die anvisierte Zielgruppe, die Kernbotschaft, das genutzte Medium, Hintergrundinfos und gewünschte Zitate festgelegt.

Bei Blogtexten gibt es bestimmte Standardlängen, die immer wieder von Auftraggebern angefordert werden. Folgende Autorenvergütung ist für professionelle Texte angemessen:

  • Texte bis 300 Wörter: 12 Cent
  • Texte von 450 bis 800: Wörter: 11 Cent
  • Texte von 1200 bis 1800 Wörter: 10 Cent

Fall 2: Der Beitrag soll in einem etablierten Blog veröffentlicht werden. Dein Vorteil: die kannst mit deinen gesponsorten Inhalten eine bereits gewachsene Community erreichen, die dem Blogger schätzt und vertraut. Entsprechend steht nicht die Wortlänge im Vordergrund, sondern die Domain Authority.

Mein Tipp: Vergiss dabei nicht, dass gut und liebevoll gepflegte Blogs wachsen. Was heute in einem noch kleinen Blog veröffentlicht wird, kann innerhalb eines halben Jahres zu deinem wertvollsten Backlink werden.

Die Domain Authority ist ein Kennwert, der angibt wie wichtig eine Domain aus sich von Suchmaschinen ist. Die Domain Authority berechnet sich aus den externen Backlinks, der Qualität und Relevanz. Die Bewertung kann zwischen 1 und 100 liegen. Je höher die Kennzahl, desto höher das Ranking in den Suchmaschinen.

Moz bietet ein kostenfreies Tool namens Link Explorer (früher Open Site Explorer) an, mit dem du die Domain Authority überprüfen kannst: https://analytics.moz.com/pro/link-explorer/home

Ausgehend von einem qualitativen Beitrag mit rund 1.200 Wörtern beträgt der Mindestpreis 175 Euro. Je nach Höhe der Domain Authority und den monatlichen Besuchern des Blogs kann mehr verrechnet werden.

Bei einer Domain Authority von 15-25 kann ein Artikel mit durchschnittlich 10.000 Besuchern 175-350 Euro kosten, mit 20.000 Besuchern 350-450 Euro. Im Blogbeitrag Ende dieser Woche findest du eine detaillierte Rate Card

Mein Tipp: Recherchiere in Blogger-Netzwerken wie dem österreichischen Blogheim.at), dem internationalen Bloglovin‘ oder in Pinterest nach einem Blogger, der mit deiner Nische vertraut ist.

Morgen geht es dann weiter mit Werbeanzeigen und gesponserten Links in Blogs. Falls du dazu Fragen hast, poste sie bitte einfach in die Kommentare. Ich gehe wieder gerne darauf ein. Stay tuned! Und nicht vergessen: YouTube Kanal abonnieren!

Zum YouTube Kanal




War dieses Video hilfreich?
Durchschnitt: 5 (1 Stimme)