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Sofortabschreibung auf 800 Euro erhöht

Tagesdosis Marketing #14

Sofortabschreibung auf 800 Euro erhöht

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Good News! Aus aktuellem Anlass dreht sich diese Woche alles um das Thema Remote & Home Office - und ich starte heute gleich mit der kürzlich im österreichischen Nationalrat beschlossenen Steuerreform.

Ab Jänner 2020 können geringfügige Wirtschaftsgüter bis 800 Euro sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Das ist eine Verdoppelung der bisherigen Betragsgrenze. Das heißt konkret: Wenn dir ein Vorsteuerabzug zusteht, ist die Grenze von 800 Euro netto, also ohne Umsatzsteuer. Bist du ein Kleinunternehmer, der nicht zur Regelbesteuerung optiert hat, sind die 800 Euro der Bruttoverkaufspreis.

Ein Beispiel: Du schaffst dir für dein Home Office ein Möbelset um unter 800 Euro und für deine Coachings einen Moderationskoffer um 145 Euro an. Die Kosten sämtlicher Wirtschaftsgüter stellen sofort in voller Höhe Betriebsausgaben dar. Würden deine neuen Möbel 801 Euro kosten, so wären die Anschaffungskosten nur über die Nutzungsdauer verteilt abzusetzen.

Valx.socialmedia haben diese Woche in Instagram bereits auf die Abschreibungsgrenze in Deutschland hingewiesen. Danke dafür! Hier wurde letztes Jahr die Grenze für eine Sofortabschreibung ebenfalls auf 800 Euro erhöht.

Typische geringwertige Wirtschaftsgüter sind zum Beispiel Telefone, Datenträger, Kleinmöbel, Werkzeuge oder Kaffeemaschinen. Es handelt sich also um abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter.

Aufpassen musst du bei einem Computer in deinem Home-Office. Hier verlangt die Finanz das "Ausscheiden des Privatanteiles". In klaren Worten: Ein Prozentsatz für die Privatnutzung wird vom Kaufpreis abgezogen. Prinzipiell wird vom Finanzamt angenommen, dass ein PC im Home-Office zumindest 40% privat verwendet wird. Wer glaubhaft argumentieren kann, darf mehr abschreiben.

Auch geht die Finanz davon aus, dass du nur einen Computer benötigst. Einen Video-Schnittplatz kannst du allerdings nur schlecht zum Kunden mitnehmen und brauchst definitiv einen Zusatz-Rechner. Spätestens ab diesem Zeitpunkt, solltest du deinen Steuerberater mit ins Boot nehmen oder das Finanzamt kontaktieren.

Morgen geht's dann weiter mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Remote & Home Office. Und zum Wochenende gibts dann Tipps zur richtigen Büroausstattung.

Wer von euch arbeitet in den eigenen 4 Wänden oder remote als Digitaler Nomade? Ich freue mich wie immer über deine Rückmeldung. Und nicht vergessen: YouTube Kanal abonnieren!

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